Malt Whisky

Das Erzeugnis wird ausschließlich aus Gerste hergestellt. Dieses wird zunächst zum Keimen gebracht (mälzen) und traditionell über schwelenden Torffeuern getrocknet. Damit erhält der Malt Whisky seinen rauchigen Geschmack.

Das getrocknete Malz wird nun vermahlen, mit Wasser vermengt und unter Zusatz von Hefe zum Gären gebracht. Die dabei entstandene Flüssigkeit wird in so genannten „Pot Stills“, d. h. kupfernen, zwiebelförmigen Kesseln, zweimal destilliert. Neben der Qualität des Malzes und der Trocknung über dem Torffeuer kommt dem verwendeten Wasser (Quellwasser) entscheidende Bedeutung bei.

Die Destillate werden meist acht bis zwölf Jahre in Holzfässern gelagert. Durch die lange Lagerung erhält der Whisky seine Farbe sowie sein Bouquet, das aber auch durch das Klima beeinflusst wird. Denn durch die Holzfässer dringt Luft ein. Gleichzeitig verdunsten all diejenigen Stoffe, die das Destillat hart und aggressiv machen.

Der Blendmaster entscheidet, wann das Destillat ausgereift ist. Nach der geografischen Herkunft wird unterschieden in Highland-, Lowland-, Campbeltown- und Islay-Malt-Whiskies.

Siehe auch den Beitrag Whisky unter Gattungen.