Bereits zum siebten Mal hat die BSI-Landesgruppe Bayern/Baden-Württemberg zur Mitgliederversammlung eingeladen. Das Treffen der 31 Mitglieder, zu denen bundesweit bekannte Markenhersteller und regional verankerte Spezialitätenbrennereien zählen, fand dieses Mal im bayrischen Rüdenau und Amorbach statt. Die Mitgliederversammlung ist ein wichtiges für Forum für den Meinungsaustausch, vor allem aber ein verlässliches Update in Sachen Änderungen bei Gesetzen und Vorschriften.
Für den meisten Diskussionsbedarf sorgte die Erhöhung der Alkoholsteuer und deren Auswirkungen auf die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe des Landesverbandes. BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick berichtete über den Einsatz des Bundesverbands für die steuerliche Gleichbehandlung aller alkoholhaltigen Getränke. Dabei unterstrich sie die Zweifel an der steuerlichen Wirksamkeit der Maßnahme: „Nicht allein die rechnerische Erhöhung des Steuersatzes ist entscheidend, sondern die Netto-Wirkung auf Staatshaushalt, Verbraucherpreise, Absatz, mittelständische Betriebe und Präventionsziele“, so Wiesgen-Pick.
Besuch der St. Kilian Distillers
Wie sehr Innovation und Tradition in der Spirituosenbranche Hand in Hand gehen, zeigte ein Besuch der St. Kilian Distillers unter Führung des Geschäftsführers Andreas Thümmler. In 2026 jährt sich zum zehnten Mal die Weltpremiere des Spirit of St. Kilian, eines deutschen Whiskys mit irischem Know how und von einem deutschen Master Distiller.
