Aufgaben & Ziele

Dachverband der deutschen Spirituosenbranche

Der am 5. Dezember 1974 gegründete Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) versteht sich als politisches Sprachrohr der Spirituosenbranche auch als beratender Dienstleister seiner Mitgliedsunternehmen in Deutschland. Mit seiner Hauptgeschäftsstelle in Bonn und einer Repräsentanz in Brüssel (seit 1998) verfügt der BSI über einen direkten Draht zur deutschen und europäischen Politik.

Als Spitzenorganisation der deutschen Spirituosen-Hersteller und -Importeure repräsentiert der BSI mit 45 Unternehmen, die Spirituosen ver- und bearbeiten und/oder abfüllen, importieren oder vertreiben sowie 36 namhaften Fördermitgliedern und 4 regionalen Landesverbänden mit insgesamt 68 außerordentlichen Mitgliedern rund 90 Prozent des Umsatzes im Spirituosenmarkt.

Der BSI vertritt dabei die Interessen einer in erster Linie mittelständisch geprägten Branche.

Der BSI ist Ansprechpartner der Bundesregierung, des Bundestages und der Bundesländer. Auf europäischer Ebene setzt sich der BSI auch in Brüssel, Luxemburg und Straßburg für die Interessen der deutschen Spirituosenbranche ein. Der BSI ist Teil eines weitverzweigten Verbändenetzwerks und Mitglied in den deutschen Dachverbänden – unter anderem im Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), im Markenverband e. V., im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V. (ZAW) etc. sowie im europäischen Dachverband der Spirituosenindustrie – spiritsEUROPE.

Starker Interessenvertreter in Bonn, Berlin und Brüssel

Die Aufgabe des BSI ist die Förderung und Vertretung der Interessen der Hersteller und Importeure von Spirituosen sowie Zwischenerzeugnissen und artverwandten alkoholhaltigen Erzeugnissen.

Der BSI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der Spirituosen-Industrie und -Importeure gegenüber Parlament, Regierung, Behörden auf Bundes- und Landesebene, in der EU und Europa, auf internationaler Ebene und gegenüber der Öffentlichkeit.

Der BSI engagiert sich in maßgebenden nationalen und europäischen Institutionen sowie Verbänden.

Der BSI ist Dienstleister für seine Mitgliedsunternehmen. Er ist ihr Sprachrohr und unterstützt, informiert und vertritt sie in allen die Spirituosenbereiche betreffenden Belangen:

  • Außenhandel
  • Berufsausbildung    
  • Betriebstechnik    
  • EU-Recht    
  • Forschungs- und Gesundheitspolitik
  • Lebensmittelrecht    
  • Logistik und Verkehrsrecht    
  • Marktordnungsfragen   
  • Öffentlichkeitsarbeit    
  • Statistiken   
  • Steuerrecht    
  • Umweltrecht
  • Wettbewerbsrecht


„Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des BSI

In der öffentlichen Diskussion setzt sich der BSI für einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken ein ebenso wie für die Bekämpfung des Missbrauchs von alkoholhaltigen Getränken. Diese Aufgaben werden zum Teil auch in Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden wie dem Deutschen Brauer-Bund e. V. (DBB), dem Deutschen Weinbauverband e. V. (DWV), dem Verband Deutscher Sektkellereien e. V. (VDS) sowie dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V. (ZAW), dem Markenverband e. V. etc. durchgeführt.

Im Jahr 2005 hat der BSI den „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ (AAuV) gegründet. Das Gremium entwickelt relevante und nachhaltige Präventions- und Selbstregulierungsmaßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken. Die Projekte werden inhaltlich und projektbezogen von unabhängigen wissenschaftlichen Experten neutral begleitet. Der „AAuV“, dessen Initiativen im „CSR-Bericht“ zusammengefasst sind, basiert auf drei Säulen der Branchenverantwortung:

(1)  Einer Website zur Information der Verbraucher
       „Massvoll-geniessen.de“

(2)  Selbstregulierungen der Branche

(3)  Präventionsmaßnahmen
      „Klartext reden!“
      „Schulungsinitiative Jugendschutz“
      „Verantwortung von Anfang an!“
      „Hinsehen, Zuhören, Ansprechen!“
      „DON'T DRINK AND DRIVE“


Ausführliche Information zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol finden Sie in der Rubrik VERANTWORTUNG.